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Kann Honig verderben? So lagerst du ihn richtig
Oft hört man, Honig „verdirbt nie“. Das stimmt nur halb: Gut gelagert behält Honig jahrelang seine Qualität, bekommt er aber Feuchtigkeit, kann er zu gären beginnen. Die gute Nachricht: Richtig lagern ist ganz einfach.
Warum hält er so lange?
Die Bienen verdunsten den Nektar so lange, bis sein Wassergehalt unter 20 % sinkt – darüber könnte Honig gären. Nach den EU-Regeln darf Honig in der Regel höchstens 20 % Wasser enthalten. Dazu ist Honig sauer (sein pH-Wert liegt etwa zwischen 3 und 4,5), und beides zusammen macht ihn so haltbar.
Laut einem Leitfaden der ungarischen Lebensmittelbehörde Nébih ist Honig nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch 12 Monate genießbar und muss nicht gekühlt werden.
Was kann ihm schaden?
Honig kann auch aus der Luft Feuchtigkeit aufnehmen. Bleibt das Glas offen oder kommt ein nasser Löffel hinein, steigt an der Oberfläche der Wassergehalt, und dort kann Gärung beginnen. Dauerhafte Wärme und sehr lange Lagerung verändern langsam Geschmack und Farbe.
So lagerst du Honig
Ein paar einfache Regeln genügen:
- Bei Zimmertemperatur und dunkel lagern – der Kühlschrank ist nicht nötig.
- Das Glas immer wieder verschließen.
- Mit einem trockenen, sauberen Löffel entnehmen; auch der Honigspender oder der Honiglöffel hilft dabei.
- Ist er kristallisiert, ist das kein Verderb: So wird er wieder flüssig.
- Ausnahme ist Gelee Royale: Das gehört in den Kühlschrank.
Eine wichtige Sicherheitsregel
Säuglingen unter einem Jahr darf Honig in keiner Form gegeben werden – weder auf den Schnuller gestrichen noch gebacken. Die ungarische Lebensmittelbehörde Nébih bittet darum wegen der Gefahr des Säuglingsbotulismus, unabhängig von der Herkunft des Honigs.
Unsere Honige, um die es ging
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Blütenhonig
Honigspender
Honiglöffel
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